Die MINT:labs feiern den 50. MINTwoch

Team MINTlabs Science City Itzling

Am 4. Februar 2026 laden die MINT:labs Science City Itzling zum mittlerweile 50. MINTwoch. Einmal im Monat tauchen Salzburger Schüler:innen in die Welt der Naturwissenschaften und Technik ein. Die vielseitigen Workshops mit den Forscher:innen in ihren Laboren richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen der 5. und 10. Schulstufe und vermitteln Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik praxisnah und zielgruppengerecht. Den MINT:labs gelingt es so ein Interesse an Wissenschaft und Technik zu wecken und Orientierung für Bildungs- und Berufswege zu geben. Wir gratulieren ganz herzlich zum Jubiläum! 

„Für die Stadt Salzburg ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche Wissenschaft nicht nur aus Büchern kennen, sondern selbst ausprobieren können. Die MINT:labs, die wir seitens der Stadt Salzburg von Beginn an unterstützen, schaffen dafür einen offenen, niederschwelligen Zugang. Zudem ist damit die Science City Itzling als Bildungs- und Technologiestandort sichtbar“, betont Bürgermeister Bernhard Auinger.

Die MINT:labs setzen auf Wissenschaftsvermittlung auf Augenhöhe. Die Workshopformate knüpfen an den Alltag der jungen Menschen an und ergänzen den Unterricht durch Experimente und Aufgabenstellungen, bei denen die Teilnehmer:innen selbst beobachten, messen, vergleichen und Schlussfolgerungen ziehen. Dies ist gerade in Zeiten, in denen das Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse immer wieder herausgefordert wird und zugleich Fachkräfte in technischen Berufen fehlen, immer wichtiger.

Erfolgsformat begeisterte bereits 5.200 Schüler:innen

Die MINT:labs Science City Itzling wurden 2019 von der Universität Salzburg und Salzburg Research gestartet. Mehr als 5.200 Schüler:innen aus dem gesamten Bundesland und darüber hinaus waren seither zu Gast am Standort. „Uns interessiert, was bei jungen Menschen tatsächlich ankommt, wenn komplexe Themen verständlich und praktisch vermittelt werden. Diese Rückmeldungen helfen, Formate zu entwickeln, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch didaktisch wirksam sind“, sagt Arne Bathke vom Fachbereich Artificial Intelligence and Human Interfaces (AIHI) an der Universität Salzburg.

Wissensstadt Salzburg MINT:labs

Wissenschaft mit WOW-Effekt.

Von Knochenanalyse, Kryptologie und Vermeidung von Lebensmittelabfällen

Zum Jubiläum am 4. Februar 2026 stehen wieder zahlreiche Workshop-Angebote zur Verfügung: In Mathematik geht es unter anderem um einfache Verfahren der Kryptologie, um statistische Methoden zur Schätzung von Tierpopulationen sowie um Rechen- und Analyseaufgaben, die zeigen, wie Zahlen in der Praxis genutzt oder auch irreführend dargestellt werden können. In Informatik stehen 3D-Druck und der Einstieg ins Programmieren im Mittelpunkt, etwa mit ersten Anwendungen am Micro:bit. In ganz neu entwickelten Workshops lernen Teilnehmende, wie Knochen analysiert werden und wie digitale Plattformen und Ideen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen beitragen können. Ein Workshop zur sicheren und selbstbewussten Nutzung digitaler Kanäle unterstützt dabei, digitale Kompetenzen für Schule, Alltag und spätere Berufsfelder aufzubauen.

„MINT:labs steht für Forschung zum Anfassen. Wenn Kinder und Jugendliche selbst experimentieren, Fragen stellen und Ergebnisse überprüfen, entsteht Verständnis und Vertrauen, und genau das brauchen wir für die digitale und technologische Zukunft“, sagt Siegfried Reich, Geschäftsführer der Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH.

Wie schnell die Zeit vergeht! Beim allerersten MINTwoch am 15. Mai 2019 waren wir auch schon dabei. Hier nachlesen.

Bündelung von Kompetenzen am Standort Science City Itzling

Das Zusammenspiel von universitärer Lehre, anwendungsorientierter Forschung und technologieaffinen Startups macht die Science City Itzling zu einem wichtigen Forschungsknoten in Salzburg. Die MINT:labs stärken die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Standort und bündeln Wissen in Vermittlungsformaten, die unterschiedliche Zielgruppen erreichen sollen. Das kostenfreie Angebot der Universität Salzburg und der Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH wird durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Salzburg und des Landes Salzburg ermöglicht.