Scientists in Residence

Forschungsaufenthalte für Nachwuchswissenschaftler:innen

Das Scientist-in-Residence-Programm ermöglicht es Forscher:innen eine begrenzte Zeit lang in Salzburg zu arbeiten. Seit 2006 laden die Abteilung Kultur, Bildung und Wissen in Abstimmung mit universitären sowie außeruniversitären Einrichtungen in der Stadt Salzburg spannende Persönlichkeiten ein, das kulturelle und wissenschaftliche Leben zu bereichern.

Zweig-Experte, Zukunftsforscherin, Wortakrobate, Bachmann-Kennerin, Gender-Profi – sie alle kommen nach Salzburg, da sie als Expert:in auf ihrem Fachgebiet gelten. Das Stipendium steht allen Fachdisziplinen offen. Die Stipendiat:innen bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in Salzburger Einrichtungen ein und profitieren selbst von „Schätzen“ wie originalen Dokumenten, Manuskripten, Laboren,  Fachbibliotheken und dem Wissen der Mitarbeiter:innen. Ziel dieses Austauschs ist die Vernetzung von lokalen Wissenseinrichtungen mit internationalen Fachleuten. Daraus entstehen gemeinsame Forschungsprojekte, Publikationen und Veranstaltungen.

Die hohe Dichte an Wissenseinrichtungen bereichert das Arbeiten und bietet viele Möglichkeiten zur Vernetzung. Die fünf Hochschulen und Universitäten und ihre 25.000 Studierenden machen Salzburg zur modernen Wissensstadt. Außerdem sorgt ein umfangreiches Kultur-, Sport- und Freizeitangebot für Wohlbefinden. Für die Dauer ihres Aufenthalts wird den Gästen die voll eingerichtete Wohnung Tobias zur Verfügung gestellt. Diese Faktoren garantieren konzentriertes Arbeiten und Forschen, kreatives Schreiben, aber auch eine abwechslungsreiche freie Zeit.

Scientist-in-Residence-Programm 2027

Die Einreichfrist für das zweite Halbjahr 2027 endet am 31. Oktober 2026

Das Scientist-in-Residence-Programm lädt Nachwuchswissenschaftler:innen unterschiedlicher Disziplinen zu einem Arbeitsaufenthalt in die Wissensstadt Salzburg ein. Die Intention des Programms ist es, dem internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs Zugang zu den Salzburger Wissenseinrichtungen zu ermöglichen, eine nachhaltige Vernetzung zu fördern und dadurch neue Projekte zu initiieren und durchzuführen. Für 2027 werden bis zu zehn Stipendien vergeben. Die Dauer eines Aufenthalts beträgt einen Monat.

Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftler:innen, die eine PhD- oder Postdoc-Stelle an einer universitären Einrichtung oder eine Anstellung bei einer außeruniversitären Forschungseinrichtung außerhalb Österreichs haben, oder eine mehrjährige wissenschaftliche Tätigkeit nachweisen können. Die Einreichenden dürfen nicht älter als 45 Jahre sein und müssen ihren Hauptwohnsitz außerhalb Österreichs haben (Dies sollte durch ein entsprechendes Dokument bestätigt werden, z. B. Meldezettel.).

Bereitschaft und Neugier für Dialoge und Zusammenarbeit mit Forscher:innen, sowie Kultur- und Wissenseinrichtungen werden vorausgesetzt. Es ist ausdrücklich erwünscht, den eigenen Tätigkeitsschwerpunkt in Form von zumindest einer öffentlich zugänglichen Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Wissenseinrichtung der interessierten Bevölkerung zu präsentieren und anderen Maßnahmen der Wissenskommunikation (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Interview, etc.) durchzuführen.

Announcement of SIR scholarship 2027

The application deadline for the second half of 2027 expires on 31 October 2026

The Scientist-in-Residence program invites young scientists from different disciplines to a one-month work stay in Salzburg – “city of knowledge”. The intention of the program is to give international young scientists access to Salzburg’s knowledge institutions, to promote sustainable networking and thus to initiate and carry out new projects. 2027 up to ten scholarships are available, each with a duration of one month.

Eligible to apply are young scientists who have a PhD or postdoc position at a university institution or are employed at a non-university research institution outside of Austria, or who can prove several years of scientific work. The applicant must not be older than 45 years and must have their main place of residence outside of Austria (Please validate your main place of residence with a relevant document, e.g. certificate of registration.).

The willingness and curiosity for dialogue and cooperation with researchers, as well as with cultural and knowledge institutions is required. It is explicitly desired to present your own focus of activity to the interested public in the form of at least one publicly accessible event in cooperation with the knowledge institution and other means of knowledge communication (e.g. public relations activities, interviews, etc.).

Forscher:innen im Porträt

SIR Keynote Cilia Rücker MINT Netzwerk

SIR-Keynote bei MINT Salzburg: Cilia Rücker präsentiert Lernbuddy ADA

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Das Scientist-in-Residence-Programm (SIR) der Stadt Salzburg holt jedes Monat renommierte Nachwuchswissenschaftler:innen in die Wissensstadt, die hier ihre Forschung mit Kolleg:innen vor Ort vertiefen. Das Stipendienprogramm führte im März…
SIR Justine DiemkeWissensstadt Salzburg

Antike Emotionen und moderne Erkenntnisse

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Justine Diemke taucht regelmäßig in die Antike ein und weiß, wie es damals roch, was auf den Tellern landete und wie sich die Menschen gefühlt haben. Ihrer Auseinandersetzung mit Emotionen in der Antike ist es auch zu verdanken, dass sie Kontakte an den FB Altertumswissenschaften der Uni Salzburg knüpfte und so hier einen Monat als Scientist in Residence verbrachte.
Zukunftsforschung

Streitbare Geschichten für eine bessere Welt

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Der Zukunftsforscher Wenzel Mehnert ist als Scientist in Residence zu Gast in der Wissensstadt Salzburg und arbeitet an einer Zukunftsgeschichte der Stadt Salzburg. Dafür führt er mit unterschiedlichen Menschen Interviews und fragt sie, wie sie sich die kommenden Jahrzehnte vorstellen. Was hinter den Wünschen nach Arbeitsrobotern steckt und wie die Salzburger:innen das Morgen sehen, hat uns der Deutsche bei Croissant und Kaffee erzählt. 
SIR Stefan Zweig ZentrumWissensstadt Salzburg

Bilder von Stefan Zweig in Literatur und Film

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Matteo Galli wechselte soeben von der Universität Ferrara an die Universität Florenz. Zwischendurch absolviert er noch einen einmonatigen Arbeitsaufenthalt in Salzburg. Der Professor für Germanistik und Übersetzer ist zurzeit Scientist in Residence am Stefan Zweig Zentrum. An seinem Schreibtisch in der Edmundsburg am Mönchsberg übersetzt er Texte von Stefan Zweig über Italien. Ein Fund im Büro hat ihm auch zu einem neuen Projekt inspiriert.
SIR - Tom SchulzWissensstadt Salzburg

Ein Dinosaurier fernab von papierenen Welten

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Tom Schulz ist Autor, Übersetzer, unterrichtet und realisiert Projekte im Literaturbetrieb. Aktuell ist der gebürtige Berliner zu Gast als Writer in Residence in der Wissensstadt Salzburg. In Gedichten widmet sich der Lyriker zeitgenössischen Themen und setzt Impulse für eine mutigere Welt. Warum er sich als schreibenden Dinosaurier sieht, wie ihn die Arbeit in der Baubranche geprägt hat und wie er seinen Aufenthalt in Salzburg verbringt, erzählt er uns im schattigen Gastgarten.
Innovationslabor INTER-DI-KO

Zukunftswerkstatt Schule: Medien, Motivation und neue Möglichkeiten

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INTERdisziplinarität, DIgitalisierung und KOoperation – sind Schlüsselbegriffe für die Bildung von morgen. INTER-DI-KO heißt deshalb auch das Innovationslabor der Universität Salzburg und der Pädagogischen Hochschule Salzburg, wo ab Herbst 2022 der Unterricht der Zukunft erprobt wird. Im Zentrum stehen dabei Digitalisierung und Medienbildung. Gemeinsam werden unverzichtbare Fähigkeiten vermittelt, neue Lehrformate entwickelt und die drängenden Fragen nach dem Wozu beantwortet.
Salzburger BildungslaboreUnsplash/Brooke Cagle

Salzburger Bildungslabore: Zum Verstehen der Welt beitragen

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Bei den Salzburger Bildungslaboren arbeiten Lehrkräfte, Schüler:innen und Wissenschaftler:innen gemeinsam an Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen. Was klingt wie spannende Projekttage vor Ferienbeginn, ist der Ausblick auf den Schulalltag der Zukunft. Universität Salzburg und Pädagogische Hochschule Salzburg schaffen durch die Bildungslabore Innovationen für die Bildungslandschaft. Wir haben die Verantwortlichen zum Interview getroffen. 
SIR Dhenya SchwarzWissensstadt Salzburg

Individualisierung als Zaubertrick im digitalen Zeitalter

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Schritte zählen, Schlaf überwachen, Trainingserfolge bestimmen – die Selbstvermessung im digitalen Zeitalter war das Forschungsthema von Dhenya Schwarz, wofür sie mit dem Nachwuchspreis für Zukunftsforschung ausgezeichnet wurde. Die ständige Überwachung des Körpers birgt auch Gefahren, weiß die Expertin. Seit Anfang November ist die Soziologin in Salzburg und arbeitet als Scientist in Residence in der Robert-Jungk-Bibliothek an ihrer Dissertation. Darin will sie die Spaltung der Gesellschaft behandeln und plädiert dafür, dass wir aufhören sollten alles ständig zu bewerten und zu kritisieren.
SIR Riika PrattesWissensstadt Salzburg

Arbeit unter der „Schmutztoleranzgrenze“

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In ihrer Forschung bewegt sich Riikka Prattes zwischen den Themenfeldern Diversität, Migration und Männlichkeit. Sie untersucht Fürsorge-Arbeit und welche Rolle Männer darin einnehmen. Die vergangenen sechs Wochen verbrachte die Sozial- und Kulturanthropologin als Scientist in Residence in Salzburg, um hier neue Kontakte zu knüpfen und an neuen Forschungsprojekten zu arbeiten. 
SIR Tanasgol SabbaghAlbert Lichtblau

„Kunst kann nicht Infotainment sein“

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Tanasgol Sabbagh verbrachte im Juli als H.C.-Artmann-Stipendiatin vier Wochen in Salzburg. Seit zehn Jahren steht sie als Spoken-Word-Performerin auf der Bühne. Autobiografisches, Alltagserfahrungen und soziale Konflikte mischt sie zu eindringlichen Texten. Die Poetin aus Berlin setzt sich für mehr Frauen und Vielfalt in der Slam-Szene ein und unterstützt Jugendliche dabei, ihre Stimme zu finden. Mit uns spricht sie über Kunst, die mehr ist als die Reproduktion eines Rezepts, und über die gesellschaftliche Verantwortung von Künstler*innen.
Martina FladererWissensstadt Salzburg

Wir alle machen „Musick“

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Martina Fladerer ist Musikpädagogin, Musikvermittlerin und freischaffende Musikerin. Aktuell ist sie Dissertantin am Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“ an der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst. In ihrer Forschung will sie einen neuen Musikbegriff definieren, der Musik als Zusammenspiel vieler Akteur*innen versteht. Bei einem Gespräch an der Salzach spricht sie mit uns über die Vermittlung von Musik und erklärt, warum wir alle Musicker sind.
SIR Henrik SzantoMatthias Stehr

Er lässt die Vielfalt zur Sprache kommen

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Während draußen die Hagelkörner des Sommergewitters auf den Asphalt knallen, tanzen bei unserem Interview mit Henrik Szanto die Wörter. Der Autor und Slam Poet ist halb Finne, halb Ungar und beeindruckt mit ganz viel Sprachkunst. Als H.C.-Artmann-Stipendiat arbeitet der Wahl-Wiener einen Monat lang in Salzburg. Mit im Gepäck ist sein neues Buch über die Sprache als Abenteuer.
Doktoratskolleg

Kreativ und vernetzt: Wir denken im Ensemble

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Seit Oktober 2019 forschen sechs junge Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. Sie absolvieren das vierjährige interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Das Programm verbindet künstlerisches Schaffen mit wissenschaftlichem Arbeiten und lebt von der Diversität der Kollegiat*innen. Was sie vereint, inspiriert und trennt haben sie uns gemeinsam mit der Kolleg-Leitung bei einem Online-Treffen verraten.
SIR Stefan Zweig Julia GlunkVerena Maria Höllerer

„mon vieux“ – ein Freundschaftspanorama zwischen Zweig und Masereel

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Ein Praktikum am Salzburger Literaturarchiv 2016 weckte bei Julia Rebecca Glunk das Interesse am global verstreuten Nachlass Stefan Zweigs. Damals neu angekaufte Briefe zwischen dem Schriftsteller und dem Künstler Frans Masereel machten sie neugierig auf diese Freundschaft. Als sie sich dazu entschied, diese Beziehung zum Thema ihrer Dissertation zu machen, begann für die Literaturwissenschaftlerin eine Forschungsreise, die sie in zehn Archive in sechs Länder führte. Als Scientist in Residence arbeitet sie noch bis Ende Mai am Stefan Zweig Zentrum.
Ana HoffnerAnja Manfredi

Neugier als Antrieb für Kunst und Wissen

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Ana Hoffner ex-Prvulovic* ist Salzburgs erste Professorin für künstlerische Forschung (Artistic Research) an der Universität Mozarteum. Für die neu geschaffene Aufgabe hat sie große Pläne. Neben der Etablierung eines Doktoratsprogramms, will sie Studierende dazu einladen, sich intensiv mit Wissen und Theorien zu beschäftigen.
Porträt SIR Jonas Drechsel(c)Jonas Drechsel

Pikser im Alltag für eine bessere Zukunft

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Weiß Jonas Drechsel die nächsten Lottozahlen oder kann er sagen, ab wann die Corona-Krise zu Ende sein wird? Nein. Den der Wahl-Berliner beschäftigt sich mit möglichen Zukünften und will Irritationen auslösen, um Verhalten zu ändern. Als Scientist in Residence arbeitete er dazu in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ).
Bernadette EdtmaierBernadette Edtmaier

Ausgezeichnete Forschung: Jugendliche und ihre Bilder über Juden und Jüdinnen

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Bernadette Edtmaier gewährt in ihrer Doktorarbeit einen umfassenden Einblick in die Gedankenwelt österreichischer Jugendlicher in Bezug auf das Judentum. Im Gespräch erklärt sie ihr Vorgehen, nennt positive wie negative Bilder über Jüdinnen und Juden, weist auf Wissenslücken hin und führt aus, in welche Richtungen weiter Forschungsbedarf besteht. Ihre Arbeit wird mit dem Förderpreis für Wissenschaft & Kunst des Kulturfonds der Stadt Salzburg ausgezeichnet.
Porträt SIR Caca SavicWissensstadt Salzburg

Lyrik lieber laut

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Seit fast zwei Monaten zieht Caca Savic durch Salzburg. Auf ihren Wegen zwischen der Theaterkulisse Altstadt, dem Literaturhaus Salzburg und ihrer Wohnung in Maxglan sucht sie Inspiration und Begegnungen. Die H.C.-Artmann-Stipendiatin ist gebürtige Korneuburgerin, lebt aber mittlerweile in Berlin. Im Interview erzählt sie von der einsamen Tätigkeit des Schreibens, der Dringlichkeit von Poesie und ruft dazu auf, Lyrik immer laut zu erleben.
SIR Porträt AgneseWissensstadt

Über die kleinen Freuden einer Detektivin

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Vier Frauen und ihre Briefwechsel, so lässt sich das Forschungsvorhaben von Barbara Agnese in Salzburg zusammenfassen. Aktuell arbeitet die Scientist in Residence im Literaturarchiv Salzburg an Ingeborg Bachmann und ihre Korrespondenz mit drei Dichterinnen für die Salzburger Bachmann Edition. Wie sie den verlängerten Aufenthalt in Salzburg aufgrund des Lockdowns verbracht hat, erzählt die leidenschaftliche Europäerin bei Croissant und Kaffee.
Wissensstadt SIRWissensstadt Salzburg

Stefan Zweig im Director’s Cut

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So weit weg und doch so nah: Stephan Resch ist gebürtiger Deutscher, lebt und arbeitet aber in Auckland Neuseeland und forscht dort ausgerechnet über den begeisterten Europäer Stefan Zweig. Seinen Aufenthalt als Scientist-in-Residence nutzt der Germanist dazu, im Stefan-Zweig-Zentrum für sein neues Buch zu recherchieren.
Wissensstadt Salzburg SIRWissensstadt Salzburg

Kämpferin gegen die Arroganz der Macht

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Radka Denemarková ist für viele die wichtigste tschechische Autorin der Gegenwart und eine der gefragtesten politischen Stimmen des Landes. Ihre Werke wurden bisher in 23 Sprachen übersetzt. Seit Anfang September ist sie als H.C.-Artmann-Stipendiatin zu Gast in der Wissensstadt. Salzburg inspiriert: hier hat sie gerade ihr neues Buch begonnen.
Wissensstadt Salzburg SIRWissensstadt Salzburg

„Wir vermitteln nach Italien“

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Isolde Schiffermüller ist nach Salzburg gekommen, um hier in noch unbekannten Manuskripten und Typoskripten von Stefan Zweig zu recherchieren und eine Auswahl für ihr nächstes Forschungsprojekt zu treffen. Als Veroneserin mit Tiroler Wurzeln liegt ihr die Vermittlung Zweigs nach Italien am Herzen. Was sie zu finden hofft, hat uns die Stefan-Zweig-Stipendiatin bei Kipferl und Tee erzählt.
Wissensstadt Salzburg SIRWissensstadt Salzburg

Identitäten im Spiegel der Gesellschaft

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„Hast du die Leidenschaft?“ Diese Frage stellt Yener Bayramoglu allen, die eine wissenschaftliche Karriere einschlagen wollen. Es braucht Geduld, Durchhaltevermögen und eine große Passion, denn eine wissenschaftliche Laufbahn kann ein langwieriger Weg sein. Dennoch kann sich Bayramoglu keinen anderen vorstellen. Der junge Kommunikationswissenschaftler aus Berlin mit türkischen Wurzeln ist der aktuelle Scientist in Residence in der Wissensstadt Salzburg.
Wissensstadt Salzburg Porträt SIRJBZ/Stefan Wally

Philosophische Spurensuche in Salzburg

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Micaela Latini ist die erste Literaturwissenschaftlerin und die erste Italienerin, die je das Robert-Jungk-Stipendium erhalten hat. Zwei Monate verbrachte sie in Salzburg und begab sich auf eine besondere Spurensuche. Anfang Jänner präsentierte sie die Ergebnisse ihres Forschungsaufenthalts in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen.
Wissensstadt Salzburg SIRWissensstadt Salzburg

Gedichte zu schreiben ist Präzisionsarbeit

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Moderne Lyriker*innen verhelfen der Dichtung zu neuer Geltung. So auch Sandra Hubinger. Die H. C.-Artmann-Stipendiatin arbeitet gerade im Rahmen des Scientist-in-Residence-Programms in der Wissensstadt Salzburg an ihrem zweiten Buch. Im Interview erzählt sie, worin der Reiz der Lyrik liegt und wo sie ihre Inspiration findet.
Data Science Alex KlettnerWissensstadt

Malen nach Zahlen für Profis

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Wo die einen nur eine Ansammlung von Tabellen, Spalten und Zahlen sehen, entstehen für andere Bilder. So auch für Alexander Klettner, er studiert im dritten Semester Data Science an der Universität Salzburg. Im Datendickicht behält er den Überblick, wie er kürzlich bei seinem Praktikum bei der Stadt Salzburg bewiesen hat. Aus unübersichtlichen Datensätzen hat er anschauliche Grafiken und Diagramme gemacht.
Wissensstadt Salzburg SIRWissensstadt Salzburg

„Deutsch mit Zucker“

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„Wer hat Angst vor Deutscher Literatur?“ lautet der Titel eines Germanistik-Seminars an der Uni in São Paulo. Mariana Holms bestimmt nicht. Die Studentin aus der brasilianischen Metropole ist die aktuelle Stefan-Zweig-Stipendiatin in der Wissensstadt Salzburg. Hier forscht sie für ihre Masterarbeit.
Wissensstadt Salzburg SIRWissensstadt Salzburg

Forschen mit Wohlfühlpotential

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Mit Gewalt und Konflikten beschäftigt sich Thomas Roithner, der aktuelle Robert-Jungk-Stipendiat in der Wissensstadt Salzburg. Der Friedensforscher arbeitet noch bis Jänner in der Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ). Im Interview erzählt er über das große Thema Frieden und über seine Zeit in Salzburg, eine Stadt mit großem Wohlfühlpotential.
Wissensstadt Salzburg SIRWissensstadt Salzburg

„Ich brauche keine Science-Fiction“

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Seit Anfang September streift Bogdan Coșa durch Salzburg. Der H.C.-Artmann-Stipendiat aus Rumänien beobachtet die Stadt, die Menschen und die Natur. Jede Wahrnehmung fließt in seine Texte – egal ob jetzt oder später. Die Wissensstadt ist für ihn voll mit neuen Ideen.
Wissensstadt Salzburg Data ScienceWissensstadt Salzburg

Schatzsuche im Datendschungel

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Fünf Wochen lang arbeitete der Data-Science-Student Martin Huf in der Stadt-Statistik und erstellte im Rahmen seines Pflichtpraktikums einen Bericht über die Bevölkerungsentwicklung der vergangenen drei Jahre in der Stadt Salzburg. Das Studium Data Science ist einzigartig in Österreich und vermittelt den Studierenden das nötige Werkzeug für die Arbeit mit „Big Data“.
Wissensstadt Salzburg SIRWissensstadt Salzburg

Salzburg mit allen Sinnen erleben

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Die Germanistin Olena Byelozyorova aus der Ukraine ist derzeit als Stefan Zweig Stipendiatin in Salzburg. Die 37-jährige Dozentin der Fakultät für Fremdsprachen der Charkiwer Nationalen W. N. Karasin-Universität bleibt bis Ende Juni in der Wissensstadt, um zu forschen und sich zu vernetzten.
Wissensstadt Kachel SIRWissensstadt Salzburg

Ein Forschungsstipendium für den grenzenlosen Wissensaustausch

Die Kommunikationswissenschaftlerin Tulay Atay-Avsar sprüht vor Elan und Wissensdurst. Als aktuelle Scientist in Residence in der Wissensstadt widmet sie sich einem nicht alltäglichen Thema.
Wissensstadt Salzburg SIRWissenstadt Salzburg

„Das Gesamtpaket Salzburg überzeugt“

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Der Berkeley-Professor und aktuelle Scientist in Residence, Jeroen Dewulf, über Stefan Zweig, Brasilien und die Wissensstadt Salzburg.