Science City heißt der Wissens- und Innovationscluster an der Schillerstraße im Stadtteil Itzling. Neben den vielen Bildungs- und Forschungseinrichtungen im Techno-Z sind auch Fachbereiche der Universität Salzburg dort angesiedelt.

Der arbeitskreis neu – Plattform für Kulturvermittlung Salzburg lud zum ersten Socialmedia Walk ins Salzburg Museum. Die Vermittlung von Kultur, Kunst und Wissen über soziale Medien erweitert den Museumsraum und lädt zur Interaktion. Wir haben uns das angesehen.

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Die Mitmach-Ausstellung „Aktionsraum Museum. Zugänge – Veränderungen – Strategien“ aus dem Jahr 2017 hat das Museum der Moderne Salzburg zum Anlass genommen, gemeinsam mit dem Salzburg Museum von 29. bis 30. November ein Symposium zur Kunst- und Kulturvermittlung zu organisieren.

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Das erste eigene Büro zu eröffnen, ist für viele Gründer*innen ein großer Schritt. Um ihnen beim Einstieg in das Unternehmertum unter die Arme zu greifen, unterstützt die Wissensstadt Salzburg Startups mit einer Mietförderung.

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Die Universität Salzburg hat einen neuen Professor: Christian Borgelt arbeitet seit dem Wintersemester 2018/19 als Professor für Data Science.

„Es gibt viele Einflussfaktoren für einen Wirtschaftsstandort. Das Angebot von Bildung und Forschung ist dabei ein ganz zentrales Kriterium. In Salzburg sind wir in der glücklichen Lage auch in diesem Bereich beste Qualität verbunden mit einem sehr breiten Angebotsspektrum bieten zu können. Um auch künftig wettbewerbsfähig zu sein, sind wir massiv dabei unsere Bildungseinrichtungen zu stärken und Anreize für zukunftsträchtige Ausbildungen zu setzen. Daher freut es mich sehr, mit Professor Christian Borgelt einen sehr renommierten Data Science Experten in Salzburg willkommen heißen zu können“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

„Wir wünschen Christian Borgelt alles Gute für seine Arbeit. In der Wissensstadt Salzburg erwarten ihn an der Universität hervorragende Bedingungen und ein inspirierendes Umfeld. Nicht zuletzt überzeugt Salzburg auch als eine Stadt mit hoher Lebensqualität, in der sich Prof. Borgelt bestimmt wohlfühlen wird“, heißen Bürgermeister Harald Preuner und Vizebürgermeister Bernhard Auinger den neuen Salzburger herzlich willkommen.

„Daten sind der Rohstoff der Zukunft und der Studiengang Data Science erforscht sehr erfolgreich die intelligente Nutzung von großen, heterogenen Datenmengen. Mit Christian Borgelt übernimmt ein anerkannter Wissenschafter diese Professur, der bereits vor über 20 Jahren in dieses Thema eingestiegen ist und es seither prägt. Der Studiengang Data Science ist weit über die Grenzen Salzburgs bekannt, zieht hochqualifizierte Studentinnen und Studenten an und ist damit für den Forschungsstandort Salzburg enorm wichtig“, so Landesrätin Andrea Klambauer.

Auch Christine Tyma, Projektleiterin der Wissensstadt, ist froh, mit Christian Borgelt einen versierten Data Scientist begrüßen zu dürfen. „Professor Borgelt zeichnet sich nicht nur durch eine beeindruckende wissenschaftliche Laufbahn aus, sondern verfügt auch über wertvolle Erfahrungen in der Wirtschaft. Ich bin mir sicher, dass er Forschung und Lehre in der Wissensstadt Salzburg bereichert.“

Die Stiftungsprofessur ist auf fünf Jahre begrenzt und wird von Stadt und Land mit je € 250.000,-, von der Industriellenvereinigung Salzburg mit € 15.000,- unterstützt. Anschließend soll die Professur selbst genügend Drittmittel eingeworben haben, um sich weiter zu finanzieren.

Wissensstadt Data Science

Christian Borgelt

Christian Borgelt und seine Faszination für Big Data

Wir alle produzieren im Alltag eine Vielzahl von Daten, so zum Beispiel beim Einkauf im Supermarkt. Aus diesen Datenmengen ziehen Data Scientists relevante Informationen. „Daten allein sagen noch nichts. Erst dadurch, dass man in diesen Daten Strukturen findet, kann man zu Einsichten gelangen, die auch nützlich sind, sei es in der Forschung oder in der Wirtschaft“, erklärt Christian Borgelt.

Daten, Methoden und Algorithmen üben schon immer eine große Faszination auf den 51-Jährigen aus. „Ausgehend von scheinbar strukturlosen und manchmal geradezu chaotischen Daten lassen sich mit den richtigen Methoden höchst interessante Zusammenhänge und unvermutete Regelmäßigkeiten entdecken“, so der in Bünde, in Westfalen, geborene Forscher.

Seit zwei Jahren gibt es den Studiengang Data Science an der Uni Salzburg. Diesen mit aufzubauen stellt einen großen Reiz für Borgelt dar. „Ich bin der Auffassung, dass die Universität Salzburg – durch die Absolvent*innen und anderweitigen Wissenstransfer in Industrie und Handel auch die Stadt und das Land – sehr von diesem Studiengang profitieren können“, bekräftigt der 51-Jährige. Bei seiner Entscheidung, sich um die Professur in Salzburg zu bewerben, konnte auch die Stadt an sich punkten. „Salzburg ist natürlich sehr reizvoll. Da ich vorher an der Universität Konstanz am Bodensee war, wollte ich mich durch einen Wechsel nicht verschlechtern und mit Salzburg ist mir das gelungen“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Nach den ersten Wochen hat er bereits sehr positive Erfahrungen gesammelt. „Ich bin in beiden Fachbereichen, der Mathematik und der Computerwissenschaft, sehr herzlich aufgenommen und schnell integriert worden“, berichtet er. Nicht nur mit seinen Kolleg*innen, sondern auch Richtung Wirtschaft möchte Borgelt sich vernetzen. „Die Möglichkeiten in Salzburg, speziell auch für Industriekooperationen, sind höchst vielversprechend und auch hier bin ich bereits eingebunden worden.“

Kurzlebenslauf Christian Borgelt

Christian Borgelt wurde 1967 in Bünde in Westfalen geboren. Nachdem er in Braunschweig Informatik und Physik studierte, promovierte er 2000 an der Universität Magdeburg mit einer Arbeit über das Lernen graphischer Modelle aus Daten. Er habilitierte sich 2006 für Informatik mit einer Schrift über Clustering und Klassifikation. Außerdem arbeitete er an Industrieprojekten mit Volkswagen, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Tripos, etc.

Im April 2006 übernahm Borgelt die Leitung der Forschungseinheit „Intelligente Datenanalyse und Graphische Modelle“ des damals neu gegründeten „European Centre for Soft Computing“ in Mieres, Spanien. Ab 2016 war er freiberuflicher IT-Berater für u.a. Liebherr Werk Nenzing, von April 2017 bis September 2018 Vertretungsprofessor an der Universität Konstanz. Seit Oktober 2018 ist Christian Borgelt nun Professor für Data Science an der Universität Salzburg.

Bisher veröffentlichte Borgelt ca. 160 Aufsätze auf nationalen und internationalen Konferenzen, Workshops sowie in Büchern und Zeitschriften.

Was ist Data Science?

Die Universität Salzburg bietet seit 2016 – damals als erste österreichische Universität – den interdisziplinären Masterstudiengang Data Science an.
Hinter dem Begriff Data Science steckt eine auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragte Mischung aus Grundkenntnissen in klassischer angewandter Statistik, Data Analytics, Big Data, Business Analytics, Business Intelligence, vielen Bereichen der Informatik, sowie auch rechtlichen und ethischen Grundlagen. Data Scientists agieren an der Schnittstelle von Statistik und Informatik. Sie sind in der Lage aus riesigen Datenmengen relevante Informationen zu ziehen und mit Hilfe von Werkzeugen der klassischen Statistik die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Das Wissen für morgen schon heute erleben – mit diesem Ziel erarbeiten universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in der Science City Itzling neue Vermittlungsformate. Offene MINT-Labore zeigen Kindern und Jugendlichen wie spannend Naturwissenschaften und Technik sein können und machen auf die Leistungen der in Itzling ansässigen Wissenseinrichtungen aufmerksam.  Weiterlesen

Ganz spontan hat sich Misun aus Südkorea entschieden, nach Salzburg zu fliegen, um ihre Mode auf der Mini Maker Faire zu präsentieren. Heute zeigt die 30-Jährige ihre Kollektionen in der TriBühne Lehen. Vergangenes Jahr war sie mit ihrer selbstgenähten Kleidung bereits auf der Maker Faire in New York.
Die Mitmach-Messe in Salzburg nimmt sie zum Anlass, um in Europa ihre Kleidungsstücke vorzustellen. „Ich nähe Partnerlooks für Mensch und Tier. Auch wenn es etwas ungewöhnlich erscheinen mag, in Korea ist das sehr beliebt“, erzählt die sympathische Schneiderin, die ein eigenes Geschäft betreibt.

Besonders wichtig ist es ihr, den Besucher*innen heute etwas von der asiatischen Kultur mitzugeben. Deshalb hat sie Stoffbahnen aus Hanf mitgebracht, die Kinder und Erwachsene mit typischen koreanischen Motiven bemalen. „Beim gemeinsamen Malen kommt man ins Gespräch. Dabei lerne ich mehr über Österreich und kann auch etwas von meiner Kultur weitergeben. Making verbindet“, erklärt Misun schmunzelnd.

Wissensstadt Mini Maker Faire

Misun ist extra mit ihrer Schwester aus Südkorea angereist, um ihre Kollektion auf der Mini Maker Faire zu präsentieren.

Junge Maker aus Wien

Niklas und sein Freund Herwig sind gerade einmal 12 bzw. 11 Jahre alt, doch die beiden passionierten Maker haben bereits eine eigene Plattform, das „Technikforum“, gegründet. Die Freunde verbindet die Liebe am Tüfteln und Entdecken.

Schon als kleines Kind war Niklas begeistert von Elektronik und Technik. Er zerlegte Drucker, spielte mit LEDs, bis er schließlich bei Mikrocontrollern gelandet ist. Neben Schule, Familie und Freizeit tüftelt er ständig weiter. „Anfangs habe ich Beispiele aus Making-Büchern nachgebaut, danach habe ich überlegt, was man noch machen könnte. So oft ich Zeit habe, probiere ich Neues aus“, verrät der Gymnasiast.

Erstmals präsentierte er seine Projekte im Mai bei der Maker Faire in Wien. Seit dem hat er eine eigene Website aufgebaut, damit sie sich mit anderen Makern austauschen und vernetzen können.
Sein Freund Herwig ist der Programmierer. Mit seinen 11 Jahren beherrscht er schon mehrere Programmiersprachen. „Ich habe drei Brüder, zwei davon sind im IT-Bereich tätig, die haben mir einiges gelernt“, erzählt er.

Heute zeigen sie ihre besten Projekte: Eine vernetzte Pflanze, die sich bei „Durst“ meldet. Eine Konstruktion aus einem CD-Laufwerk, die den Teebeutel rechtzeitig aus der Tasse holt. Außerdem haben sie einen Roboterarm nachgebaut, der normalerweise in der Industrie verwendet wird.

Wissensstadt Mini Maker Faire

Der 12-Jährige Niklas ist schon ein “alter Hase” im Making.

 

Die Mini Maker Faire ist eine Veranstaltung der Stadt:Bibliothek, Salzburg Research und dem Verein Spektrum. Sie wird unterstützt vom Land Salzburg, von MINT Salzburg, von der Wissensstadt Salzburg und dem Jugendbüro der Stadt Salzburg.

Wissensvermittlung mal anders – das bieten die zweitägigen School Maker Days in der TriBühne Lehen. Bei dreizehn Stationen dreht sich alles um Roboter, Virtual Reality, kreatives digitales Gestalten, Programmieren, Elektronik, 3D-Druck.

Moderne Technologien, Retro-Computerspiele, Roboter, Architektur oder Upcycling – die 2. Mini Maker Faire beeindruckt auch heuer wieder mit einem vielfältigen Programm und einer bunten Schar an Aussteller*innen. Manche kommen von weit her – Zagreb oder sogar Süd-Korea –; aber auch die Altersspanne – vom 12-jährigen Techniker bis zur Seniorin mit Repair Café-Erfahrung – beweist, dass Kreativ-Sein keine Grenzen kennt.

„Das Festival ist der Treffpunkt für die kreative Making-Szene in der Wissensstadt. Erfinder*innen und Tüftler*innen zeigen genauso was sie machen, wie Wissenseinrichtungen oder Unternehmen. Es ist ein großes Miteinander mit einem spannenden Programm für die ganze Familie: die Mini Maker Faire vermittelt Sachkenntnisse, aber auch Tipps und Tricks fürs Selbermachen“, meint Christine Tyma, Projektleiterin Wissensstadt Salzburg.

Ganz egal, ob programmieren, in Virtual Reality eintauchen oder ein selbst entworfenes Kunstwerk in 3D drucken – bei jedem Stand erwartet die Besucher*innen etwas Besonderes zum Mitmachen. Genau das entspricht auch dem Konzept der Mini Maker Faire – Anfassen und Ausprobieren ist ausdrücklich erlaubt.

 

Wissensstadt Mini Maker Faire

Das Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation findet zum zweiten Mal in Salzburg statt.

Rahmenprogramm: School Maker Days und Makersalon

Im Vorfeld zur Mini Maker Faire laden die School Maker Days am Donnerstag, 8. und Freitag, 9. November speziell Schüler*innen zum Experimentieren, Bauen und Basteln. Bei vielen MINT-Mitmachstationen können sie verschiedene Materialien und Werkzeuge ausprobieren. Parallel gibt es eigene Workshops für Lehrkräfte.

Making ist auch für viele Unternehmen ein relevantes Thema. Erfolgsgeschichten und Erfahrungen, wie (Industrie-)Betriebe und Maker voneinander profitieren gibt es beim Makersalon, der am 10. November von 11:00 bis 13:30 Uhr erstmals stattfindet.

Wie schon im letzten Jahr ist die Mini Maker Faire eine Veranstaltung der Stadt:Bibliothek, Salzburg Research und dem Verein Spektrum. Sie wird unterstützt vom Land Salzburg, von MINT Salzburg und von der Wissensstadt Salzburg. Das Erfolgskonzept der Maker Faire stammt ursprünglich aus den USA und verbindet Handwerk, Innovation, Design und digitales Gestalten. Weltweit gibt es jährlich über 190 Veranstaltungen.

 

Mini Maker Faire
Samstag, 10. November 2018
10:00 bis 18:00 Uhr
TriBühne Lehen, Tulpenstraße 1
Eintritt frei!

www.makerdays.at/faire

 

Moderne Lyriker*innen verhelfen der Dichtung zu neuer Geltung. So auch Sandra Hubinger. Die H. C.-Artmann-Stipendiatin arbeitet gerade im Rahmen des Scientist-in-Residence-Programms in der Wissensstadt Salzburg an ihrem zweiten Buch. Im Interview erzählt sie, worin der Reiz der Lyrik liegt und wo sie ihre Inspiration findet. Weiterlesen