Schritte zählen, Schlaf überwachen, Trainingserfolge bestimmen – die Selbstvermessung im digitalen Zeitalter war das Forschungsthema von Dhenya Schwarz, wofür sie mit dem Nachwuchspreis für Zukunftsforschung ausgezeichnet wurde. Die ständige Überwachung des Körpers birgt auch Gefahren, weiß die Expertin. Seit Anfang November ist die Soziologin in Salzburg und arbeitet als Scientist in Residence in der Robert-Jungk-Bibliothek an ihrer Dissertation. Darin will sie die Spaltung der Gesellschaft behandeln und plädiert dafür, dass wir aufhören sollten alles ständig zu bewerten und zu kritisieren. Weiterlesen

In ihrer Forschung bewegt sich Riikka Prattes zwischen den Themenfeldern Diversität, Migration und Männlichkeit. Sie untersucht Fürsorge-Arbeit und welche Rolle Männer darin einnehmen. Die vergangenen sechs Wochen verbrachte die Sozial- und Kulturanthropologin als Scientist in Residence in Salzburg, um hier neue Kontakte zu knüpfen und an neuen Forschungsprojekten zu arbeiten. 

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„It’s the end of the world as we know it“ lautete das Motto des diesjährigen Science Fiction-Festivals. Von 27. September bis 10. Oktober 2021 stand bei zwölf Veranstaltungen das Wechselspiel zwischen technologischen Entwicklungen und gesellschaftlichem Wandel und deren Verarbeitung in künstlerischen Beiträgen im Mittelpunkt. Das Festival, das jährlich im Auftrag der Stadt Salzburg stattfindet, zog auch heuer hunderte Besucher:innen an. Weiterlesen

Im Oktober führen drei neue Spaziergänge in die Salzburger Stadtteile Parsch, Lehen und Schallmoos: Am 8. Oktober zeigt das Team der Stadtgalerien Kunstwerke im öffentlichen Raum in Parsch, rund um den Volksgarten. Am 14. Oktober begibt sich die Historikerin Sabine Veits-Falk vom Stadtarchiv auf die Spuren von Frauen in Lehen. Schallmoos, genauer gesagt Kunst im Stadtraum rund um den Salzburger Hauptbahnhof, ist das Ziel des Grätzl-Walks mit den Expert*innen der Stadtgalerien am 15. Oktober. Weiterlesen

Unter dem Motto „It’s the end of the world as we know it“ lädt das zweiwöchige Science Fiction-Festival ein, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen. In seiner vierten Ausgabe verknüpft Science meets Fiction Beiträge aus Kunst und Kultur mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Zentrum steht dabei die Faszination für eine zu Ende gehende Zeit. Weiterlesen

Für rund 1.700 Taferlklassler*innen beginnt am kommenden Montag die Schule. Mit ihnen starten auch Nali und Nora in ihr zweites Abenteuer. Das Kinderbuch Stadt-Abenteuer mit Nali & Nora: Auf Schatzsuche in Salzburg ist auch in diesem Jahr ein Geschenk der Stadt Salzburg und ein Andenken an den ersten Schultag. Weiterlesen

Tanasgol Sabbagh verbrachte im Juli als H.C.-Artmann-Stipendiatin vier Wochen in Salzburg. Seit zehn Jahren steht sie als Spoken-Word-Performerin auf der Bühne. Autobiografisches, Alltagserfahrungen und soziale Konflikte mischt sie zu eindringlichen Texten. Die Poetin aus Berlin setzt sich für mehr Frauen und Vielfalt in der Slam-Szene ein und unterstützt Jugendliche dabei, ihre Stimme zu finden. Mit uns spricht sie über Kunst, die mehr ist als die Reproduktion eines Rezepts, und über die gesellschaftliche Verantwortung von Künstler*innen. Weiterlesen

Eine neue interaktive Ausstellung zeigt die Verbindung von Musik und Mathematik. Bei verschiedenen Stationen können die Besucher*innen selbst erfahren und austesten, wie Mathematik klingt und welche Zahlen und geometrischen Formen sich hinter Tönen verstecken. „Mozart macht MINT“ ist eine Zusammenarbeit von vielen Salzburger Wissenseinrichtungen und findet noch bis Ende August in der Villa Vicina der Stiftung Mozarteum statt. Weiterlesen

Martina Fladerer ist Musikpädagogin, Musikvermittlerin und freischaffende Musikerin. Aktuell ist sie Dissertantin am Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“ an der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst. In ihrer Forschung will sie einen neuen Musikbegriff definieren, der Musik als Zusammenspiel vieler Akteur*innen versteht. Bei einem Gespräch an der Salzach spricht sie mit uns über die Vermittlung von Musik und erklärt, warum wir alle Musicker sind. Weiterlesen

Während draußen die Hagelkörner des Sommergewitters auf den Asphalt knallen, tanzen bei unserem Interview mit Henrik Szanto die Wörter. Der Autor und Slam Poet ist halb Finne, halb Ungar und beeindruckt mit ganz viel Sprachkunst. Als H.C.-Artmann-Stipendiat arbeitet der Wahl-Wiener einen Monat lang in Salzburg. Mit im Gepäck ist sein neues Buch über die Sprache als Abenteuer. (Titelbild: Matthias Stehr) Weiterlesen