INTERdisziplinarität, DIgitalisierung und KOoperation – sind Schlüsselbegriffe für die Bildung von morgen. INTER-DI-KO heißt deshalb auch das Innovationslabor der Universität Salzburg und der Pädagogischen Hochschule Salzburg, wo ab Herbst 2022 der Unterricht der Zukunft erprobt wird. Im Zentrum stehen dabei Digitalisierung und Medienbildung. Gemeinsam werden unverzichtbare Fähigkeiten vermittelt, neue Lehrformate entwickelt und die drängenden Fragen nach dem Wozu beantwortet. Weiterlesen

Bei den Salzburger Bildungslaboren arbeiten Lehrkräfte, Schüler:innen und Wissenschaftler:innen gemeinsam an Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen. Was klingt wie spannende Projekttage vor Ferienbeginn, ist der Ausblick auf den Schulalltag der Zukunft. Universität Salzburg und Pädagogische Hochschule Salzburg schaffen durch die Bildungslabore Innovationen für die Bildungslandschaft. Wir haben die Verantwortlichen zum Interview getroffen. Weiterlesen

Schritte zählen, Schlaf überwachen, Trainingserfolge bestimmen – die Selbstvermessung im digitalen Zeitalter war das Forschungsthema von Dhenya Schwarz, wofür sie mit dem Nachwuchspreis für Zukunftsforschung ausgezeichnet wurde. Die ständige Überwachung des Körpers birgt auch Gefahren, weiß die Expertin. Seit Anfang November ist die Soziologin in Salzburg und arbeitet als Scientist in Residence in der Robert-Jungk-Bibliothek an ihrer Dissertation. Darin will sie die Spaltung der Gesellschaft behandeln und plädiert dafür, dass wir aufhören sollten alles ständig zu bewerten und zu kritisieren. Weiterlesen

In ihrer Forschung bewegt sich Riikka Prattes zwischen den Themenfeldern Diversität, Migration und Männlichkeit. Sie untersucht Fürsorge-Arbeit und welche Rolle Männer darin einnehmen. Die vergangenen sechs Wochen verbrachte die Sozial- und Kulturanthropologin als Scientist in Residence in Salzburg, um hier neue Kontakte zu knüpfen und an neuen Forschungsprojekten zu arbeiten. 

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Tanasgol Sabbagh verbrachte im Juli als H.C.-Artmann-Stipendiatin vier Wochen in Salzburg. Seit zehn Jahren steht sie als Spoken-Word-Performerin auf der Bühne. Autobiografisches, Alltagserfahrungen und soziale Konflikte mischt sie zu eindringlichen Texten. Die Poetin aus Berlin setzt sich für mehr Frauen und Vielfalt in der Slam-Szene ein und unterstützt Jugendliche dabei, ihre Stimme zu finden. Mit uns spricht sie über Kunst, die mehr ist als die Reproduktion eines Rezepts, und über die gesellschaftliche Verantwortung von Künstler*innen. Weiterlesen

Martina Fladerer ist Musikpädagogin, Musikvermittlerin und freischaffende Musikerin. Aktuell ist sie Dissertantin am Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“ an der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst. In ihrer Forschung will sie einen neuen Musikbegriff definieren, der Musik als Zusammenspiel vieler Akteur*innen versteht. Bei einem Gespräch an der Salzach spricht sie mit uns über die Vermittlung von Musik und erklärt, warum wir alle Musicker sind. Weiterlesen

Während draußen die Hagelkörner des Sommergewitters auf den Asphalt knallen, tanzen bei unserem Interview mit Henrik Szanto die Wörter. Der Autor und Slam Poet ist halb Finne, halb Ungar und beeindruckt mit ganz viel Sprachkunst. Als H.C.-Artmann-Stipendiat arbeitet der Wahl-Wiener einen Monat lang in Salzburg. Mit im Gepäck ist sein neues Buch über die Sprache als Abenteuer. (Titelbild: Matthias Stehr) Weiterlesen

Seit Oktober 2019 forschen sechs junge Wissenschaftler*innen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. Sie absolvieren das vierjährige interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Das Programm verbindet künstlerisches Schaffen mit wissenschaftlichem Arbeiten und lebt von der Diversität der Kollegiat*innen. Was sie vereint, inspiriert und trennt haben sie uns gemeinsam mit der Kolleg-Leitung bei einem Online-Treffen verraten.

Ein Praktikum am Salzburger Literaturarchiv 2016 weckte bei Julia Rebecca Glunk das Interesse am global verstreuten Nachlass Stefan Zweigs. Damals neu angekaufte Briefe zwischen dem Schriftsteller und dem Künstler Frans Masereel machten sie neugierig auf diese Freundschaft. Als sie sich dazu entschied, diese Beziehung zum Thema ihrer Dissertation zu machen, begann für die Literaturwissenschaftlerin eine Forschungsreise, die sie in zehn Archive in sechs Ländern führte. Als Scientist in Residence arbeitet sie noch bis Ende Mai am Stefan Zweig Zentrum.
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Ana Hoffner ex-Prvulovic* ist Salzburgs erste Professorin für künstlerische Forschung (Artistic Research) an der Universität Mozarteum. Für die neu geschaffene Aufgabe hat sie große Pläne. Neben der Etablierung eines Doktoratsprogramms, will sie Studierende dazu einladen, sich intensiv mit Wissen und Theorien zu beschäftigen. Weiterlesen