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Schlagwortarchiv für: SIR

Über die kleinen Freuden einer Detektivin

News, Porträts

Vier Frauen und ihre Briefwechsel, so lässt sich das Forschungsvorhaben von Barbara Agnese in Salzburg zusammenfassen. Aktuell arbeitet die Scientist in Residence im Literaturarchiv Salzburg an Ingeborg Bachmann und ihrer Korrespondenz mit drei Dichterinnen für die Salzburger Bachmann Edition. Wie sie den verlängerten Aufenthalt in Salzburg aufgrund des Lockdowns verbracht hat, erzählt die leidenschaftliche Europäerin bei Croissant und Kaffee.

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21. Juli 2020/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2020/07/Barbara-Agnese_Cover_kl-e1595320478724.jpg 867 1577 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2020-07-21 07:59:412021-07-09 08:08:01Über die kleinen Freuden einer Detektivin

Stefan Zweig im Director’s Cut

News, Porträts

So weit weg und doch so nah: Stephan Resch ist gebürtiger Deutscher, lebt und arbeitet aber in Auckland (Neuseeland) und forscht dort ausgerechnet über den begeisterten Europäer Stefan Zweig. Seinen Aufenthalt als Scientist in Residence nutzt der Germanist dazu, im Stefan-Zweig-Zentrum für sein neues Buch zu recherchieren. Weiterlesen

29. Januar 2020/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2020/01/DSC09437_klkl_verpixelt.jpg 800 1660 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2020-01-29 12:35:322021-07-09 08:05:18Stefan Zweig im Director’s Cut

Kämpferin gegen die Arroganz der Macht

News, Porträts

Radka Denemarková ist für viele die wichtigste tschechische Autorin der Gegenwart und eine der gefragtesten politischen Stimmen des Landes. Ihre Werke wurden bisher in 23 Sprachen übersetzt. Seit Anfang September ist sie als H.C.-Artmann-Stipendiatin zu Gast in der Wissensstadt. Salzburg inspiriert: hier hat sie gerade ihr neues Buch begonnen.

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7. Oktober 2019/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2019/10/DSC09037_kl-1_kl-e1570186930194.jpg 771 1733 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2019-10-07 13:09:372021-07-09 08:08:35Kämpferin gegen die Arroganz der Macht

„Wir vermitteln nach Italien“

News, Porträts

Isolde Schiffermüller ist nach Salzburg gekommen, um hier in noch unbekannten Manuskripten und Typoskripten von Stefan Zweig zu recherchieren und eine Auswahl für ihr nächstes Forschungsprojekt zu treffen. Als Veroneserin mit Tiroler Wurzeln liegt ihr die Vermittlung Zweigs nach Italien am Herzen. Was sie zu finden hofft, hat uns die Stefan-Zweig-Stipendiatin bei Kipferl und Tee erzählt.  Weiterlesen

21. Mai 2019/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2019/07/DSC08502_kl_.jpg 1153 1733 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2019-05-21 07:34:202021-07-09 08:08:57„Wir vermitteln nach Italien“

Identitäten im Spiegel der Gesellschaft

News, Porträts

„Hast du die Leidenschaft?“ Diese Frage stellt Yener Bayramoglu allen, die eine wissenschaftliche Karriere einschlagen wollen. Es braucht Geduld, Durchhaltevermögen und eine große Passion, denn eine wissenschaftliche Laufbahn kann ein langwieriger Weg sein. Dennoch kann sich Bayramoglu keinen anderen vorstellen. Der junge Kommunikationswissenschaftler aus Berlin mit türkischen Wurzeln ist der aktuelle Scientist in Residence in der Wissensstadt Salzburg.

Dass Yener Bayramoglu in die Forschung gegangen ist, ist für ihn ganz selbstverständlich. „Ich weiß nicht, was ich sonst gemacht hätte“, gesteht der Kommunikationswissenschaftler, „Ich genieße es zu lesen, zu recherchieren und zu forschen, ich liebe es mich intensiv mit einer Fragestellung auseinanderzusetzen. Wenn ich an einem Thema arbeite, dann fühlt es sich für mich auch nicht wie Arbeit an.“

Vor neun Jahren ist Yener Bayramoglu nach seinem Bachelor- und Masterstudium in Istanbul nach Berlin gekommen. Deutsch hat er bereits in der Schule gelernt. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt er sich intensiv mit Gender Studies, im Besonderen mit Queer Studies. Dabei wird untersucht wie Identitäten durch soziale und kulturelle Prozesse konstruiert werden und welche Effekte dadurch ausgelöst werden. „Wissenschaft ist immer auch politisch“, sagt der Forscher, der sich auch mit queerem Aktionismus auseinandersetzt und hinterfragt, wie dieser in autoritären Zeiten existieren kann.

Queere Migration als persönliches Forschungsinteresse

Inspiriert von seinem eigenen Umfeld widmet Bayramoglu sich in seiner Forschung auch queeren Migrant*innen. Denn: „LSBTIQ+[1] kennen nicht nur Homophobie, sie werden auch mit Rassismus konfrontiert. Dieser Aspekt wird in der Forschung bisher noch sehr wenig beachtet“. Generell findet er, dass Queer-Forschung in vielen Disziplinen zu wenig Beachtung findet.

Durch die Tatsache, dass Bayramoglu Türke ist, erhält seine Arbeit zusätzliche Brisanz. In seinem Heimatland wäre eine Forschung, wie er sie aktuell in Deutschland macht, nicht möglich. „Das Thema würde nicht ernst genommen werden und es würde daher auch keine Finanzierung zustande kommen“, erzählt er.

Queere (Un-)Sichtbarkeiten

Für seine Dissertation hat er die Repräsentationen von queeren Personen in türkischen und deutschen Boulevardmedien verglichen. Dabei hat er festgestellt, dass es keine großen Unterschiede zwischen den beiden Ländern gibt. „Der Boulevard hat seit jeher ein großes Interesse an allem Normabweichenden, durch die Präsentation von queeren Personen in den Medien entsteht aber auch wieder eine gewisse Normalisierung“, berichtet Bayramoglu von seinen Ergebnissen, die auch als Buch erschienen sind.

Im Februar hat ihn seine Forschungsreise nach Salzburg geführt, wo er sich mit den Gender-Expert*innen am gendup der Uni Salzburg austauscht. Yener Bayramoglu verbringt viel Zeit in der Bibliothek im Unipark, wo er an seinem nächsten Vortrag arbeitet, den er demnächst in New York halten wird. Auch wegen besonderer Gelegenheiten wie dieser, liebt er seine Arbeit.

 

[1] Unter der Abkürzung LSBTIQ+ werden lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen zusammengefasst. Der Stern * am Ende soll darauf hinweisen, dass manche Menschen ihre Geschlechtsidentität nicht ausschließlich auf einen Begriff festlegen.

 

 

Drei Fragen an Yener Bayramoglu

An der Alice Salomon Hochschule arbeiten Sie am Projekt CILIA-LGBTIQ+. Was wird dabei untersucht?

In vier Regionen Europas – Schottland, England, Deutschland und Portugal – werden Ungleichheitserfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queer untersucht. Ziel ist es, zu erforschen, wie Lebensverläufe von LSBTIQ+ durch Diskriminierung beeinflusst werden. Es werden je zwanzig Interviews mit Jugendlichen, Menschen im Erwachsenenalter und älteren Personen geführt. Die Ergebnisse werden zeigen, welche Auswirkungen Diskriminierung auf die unterschiedlichen Lebensphasen hat. Außerdem wird man sehen, wie Diskriminierung Biographien und Entscheidungen einer Person beeinflusst und welche Rolle der Zeitpunkt im Leben spielt. Besonders spannend ist das im Regionenvergleich.

Wie haben Sie vom Gender Studies-Stipendium in Salzburg erfahren?

Ich wurde eingeladen, mich auf das Stipendium zu bewerben und habe sofort die Chance ergriffen. Ich finde es super, mich hier zu vernetzen und mit anderen Kolleg*innen auszutauschen. Die Residency könnte auch länger dauern, ich fühle mich sehr wohl hier.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem gendup an der Uni Salzburg?

Ich durfte bereits am 5. März einen Vortrag im Rahmen des Gender Forschungstags halten. Das gendup hilft mir, in Salzburg neue Kontakte zu knüpfen. Ich habe bereits viele Kolleg*innen vom Fachbereich Kommunikationswissenschaft kennengelernt, woraus sich wieder neue Kooperationen ergeben. Im November werde ich wieder nach Salzburg kommen, ich bin zu einem Vortrag eingeladen.

 

Wissensstadt Salzburg SIR

Yener Bayramoglu (c) Wissensstadt Salzburg/Kraxberger

Zur Person

Yener Bayramoglu wurde 1984 in Istanbul geboren, wo er Medien- und Kommunikationswissenschaft studierte. Er promovierte an der Freien Universität Berlin, heute ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Alice Salomon Hochschule. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen queere Medienforschung, Cultural Studies, Migration, Temporalitäten und die Geschichte der Sexualität in der Türkei und Deutschland. Bayramoglu ist Autor des Buchs „Queere (Un-)Sichtbarkeiten“. Demnächst fliegt er nach New York, wo er bei der Konferenz „Sexuality and Borders“ einen Vortrag über die türkische Gesundheitspolitik während der Aidskrise der 1980er Jahre hält.

 

 

 

 

20. März 2019/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2019/03/Yener-Bayramoglu2_cKraxberger_kl-e1552992825433.jpg 3628 5033 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2019-03-20 07:59:212021-07-09 08:09:31Identitäten im Spiegel der Gesellschaft

Philosophische Spurensuche in Salzburg

News, Porträts

Micaela Latini ist die erste Literaturwissenschaftlerin und die erste Italienerin, die je das Robert-Jungk-Stipendium erhalten hat. Zwei Monate verbrachte sie in Salzburg und begab sich auf eine besondere Spurensuche. Anfang Jänner präsentierte sie die Ergebnisse ihres Forschungsaufenthalts in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen.

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14. Januar 2019/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2019/01/Micaela-Latini_cStefan-Wally_kl.jpg 2172 5304 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2019-01-14 14:00:582021-07-09 08:10:22Philosophische Spurensuche in Salzburg

Gedichte zu schreiben ist Präzisionsarbeit

News, Porträts

Moderne Lyriker*innen verhelfen der Dichtung zu neuer Geltung. So auch Sandra Hubinger. Die H. C.-Artmann-Stipendiatin arbeitet gerade im Rahmen des Scientist-in-Residence-Programms in der Wissensstadt Salzburg an ihrem zweiten Buch. Im Interview erzählt sie, worin der Reiz der Lyrik liegt und wo sie ihre Inspiration findet. Weiterlesen

22. Oktober 2018/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/10/Sandra-Hubinger_kl-cKraxberger.jpg 2360 5311 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2018-10-22 09:49:362021-07-09 08:11:12Gedichte zu schreiben ist Präzisionsarbeit

„Deutsch mit Zucker“

News, Porträts

„Wer hat Angst vor deutscher Literatur?“ lautet der Titel eines Germanistik-Seminars an der Uni in São Paulo. Mariana Holms bestimmt nicht. Die Studentin aus der brasilianischen Metropole ist die aktuelle Stefan-Zweig-Stipendiatin in der Wissensstadt Salzburg. Hier forscht sie für ihre Masterarbeit.

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21. Juni 2018/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2019/07/Mariana-Holms-2_cKraxberger_kl_-e1564049804816.jpg 853 1733 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2018-06-21 06:14:332021-07-09 08:15:18„Deutsch mit Zucker“

Forschen mit Wohlfühlpotential

News, Porträts

Mit Gewalt und Konflikten beschäftigt sich Thomas Roithner, der aktuelle Robert-Jungk-Stipendiat in der Wissensstadt Salzburg. Der Friedensforscher arbeitet noch bis Jänner in der Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ). Im Interview erzählt er über das große Thema Frieden und über seine Zeit in Salzburg, eine Stadt mit großem Wohlfühlpotential.

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6. Dezember 2017/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/12/Thomas-Roithner_cKraxberger_kl.jpg 3632 5456 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2017-12-06 15:21:372021-07-09 08:17:04Forschen mit Wohlfühlpotential

„Ich brauche keine Science-Fiction“

News, Porträts

Seit Anfang September streift Bogdan Coșa durch Salzburg. Der H.C.-Artmann-Stipendiat aus Rumänien beobachtet die Stadt, die Menschen und die Natur. Jede Wahrnehmung fließt in seine Texte – egal ob jetzt oder später. Die Wissensstadt ist für ihn voll mit neuen Ideen.

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19. Oktober 2017/von Eva Kraxberger
https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2017/10/Bogdan-Cosa_2cKraxberger-e1508426009877.jpg 533 800 Eva Kraxberger https://www.wissensstadt-salzburg.at/wp-content/uploads/2018/11/Logo_wissensstadt.png Eva Kraxberger2017-10-19 15:19:492021-07-09 08:18:40„Ich brauche keine Science-Fiction“
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Neuigkeiten aus der Wissensstadt

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    „Out of the Box“ 2026: Vier Projekte bringen neue Perspektiven in Salzburgs Stadtraum30. Juni 2026 - 15:24
  • Salzburger Deklaration Archive
    Archive in der Wissensstadt Salzburg unterzeichnen gemeinsame Deklaration zum Schutz von Kulturgut11. Juni 2026 - 7:50
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    Kunst*volle Schatzkammern: Tage der Archive öffnen von 8. bis 12. Juni ihre Türen8. Juni 2026 - 7:41
  • Call Zwischenspiel
    Call „ZWISCHENSPIEL“: Leerstand mit kreativen Ideen füllen22. Mai 2026 - 13:01
  • Mit dem Call "Blind Date" ruft die Stadt Salzburg junge Kreative zur interdisizplinären Zusammenarbeit auf.
    Call „Blind Date“: neue Begegnungen in der Kultur8. Mai 2026 - 8:27
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