Schlagwortarchiv für: Universität

Interdisziplinäres Projektformat für junge Kreative

Die Kulturabteilung der Stadt Salzburg startet mit „Blind Date“ einen Open Call, der junge Kunst- und Kulturschaffende, Kreative und Studierende bewusst ins Unbekannte schickt – und genau darin sein Potenzial entfaltet. Weiterlesen

Die Universität Salzburg und die Wissensstadt Salzburg feiern 2026 ein besonderes Jubiläum: Vor zehn Jahren wurde das Format Panorama:Uni ins Leben gerufen – eine Veranstaltungsreihe, die seit 2016 Wissenschaft, Gesellschaft und Öffentlichkeit in lebhaften Austausch bringt. Im Laufe der Zeit hat sich die Panorama:Uni zu einer Plattform entwickelt, wo Forschung verständlich vermittelt und der Dialog mit den Menschen weit über Salzburg hinaus gefördert wird. Weiterlesen

Forschung schafft Innovation, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen – in Salzburg ebenso wie österreichweit. Umso wichtiger ist es, Forschung sichtbar, verständlich und erlebbar zu machen. Genau hier setzt die Lange Nacht der Forschung an, die am 24. April 2026 zum zehnten Mal in Salzburg stattfindet. Weiterlesen

Das Forschungsprojekt u3Green der Universität Salzburg beschäftigte sich drei Jahre lang mit der Frage, welche Anforderungen Jugendliche an Grünräume in der Stadt haben und welche Bedeutung dies für die Stadtplanung hat. Als Sparkling-Science-Projekt waren Schüler:innen eng eingebunden, ein kleines Team von Jugendlichen begleitete das Projekt sogar über einen Zeitraum von drei Jahren. Am 30. Juni 2025 fand in einem Hörsaal der Uni zum Abschluss ein Aktionstag statt, bei dem nicht nur fünf Schulklassen, sondern auch Vertreter:innen aus Poltik, Stadtplanung, Verwaltung und Wissenschaft zu Gast waren. Weiterlesen

„Recht habt ihr!“ ist der Titel von zwei Workshops zum Thema Demokratie und Menschenrechte, die am 18. und 19. April 2024, in der Stadt:Bibliothek stattgefunden haben. Geleitet wurde der Vormittag von drei Studierenden, die sich im Herbst 2023 einer besonderen Herausforderung stellten: der Sustainability Challenge. Weiterlesen

Das Projekt u³Green an der Universität Salzburg geht der Frage nach, wie kinder- und jugendfreundlich die Parks, Gärten und Grünflächen in der Stadt Salzburg sind. An dem Sparkling-Science-Projekt arbeiten Forscher:innen des Fachbereichs Geoinformatik gemeinsam mit Schüler:innen, schließlich sind sie die Expert:innen. Nach einem Jahr Laufzeit lud das Team zu einem Zwischenbericht. Weiterlesen

Ein Forschungsprojekt des Fachbereichs Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg und den Salzburger Bildungslaboren untersucht, wie Kinder und Jugendliche mit der COVID-19-Pandemie, Lockdowns und Home-Schooling umgehen. Daraus entstanden, sind nicht nur Texte, die analysiert wurden, sondern auch Zeichnungen, die im Museum der Moderne Rupertinum zu sehen sind. Weiterlesen

Ein neues „Sparkling Science“-Projekt der Universität Salzburg erforscht, wie kinder- und jugendfreundlich Grünflächen in der Stadt Salzburg sind. Welche Ansprüche stellen junge Menschen an urbanes Grün – und decken sich diese mit den Vorstellungen der Erwachsenen? Um diese Fragen zu beantworten werden Kinder und Jugendliche als Expert:innen ins Forschungsteam von u³Green geholt. Die Wissensstadt Salzburg begleitet das Projekt als Kooperationspartnerin. Weiterlesen

Die Uni 55-PLUS feiert 10. Geburtstag! Die anfängliche Idee einer „Seniorenuniversität“ hat sich in den vergangenen Jahren zum Erfolgskonzept entwickelt und bietet den Teilnehmenden viel mehr als nur reinen Wissenserwerb. Beim Festakt zum Jubiläum sind sich alle einig: Die Teilnahme von älteren Personen am Studentenleben belebt den Uni-Alltag, bereichert die Kurse und vermittelt zwischen den Generationen. Weiterlesen

Seit drei Jahren richtet die Universität Mozarteum ihr Scheinwerferlicht auf Wolfgang Amadé Mozart. Eh klar, denken sich jetzt viele, doch dieses Mal ist es anders. Bei Spot On MozART entwickeln Studierende, Lehrende und Persönlichkeiten aus Kunst, Medien und Kultur Projekte, die uns ein völlig neues Verständnis von Musik eröffnen. Die Werke des „Wunderkinds“ werden so in die bildlastige Jetztzeit transportiert und mit modernen Technologien verknüpft. Was daraus entstanden ist, zeigt die Uni Mozarteum am 13. und 14. Oktober bei einer Expo der Öffentlichkeit. Weiterlesen

Schlagwortarchiv für: Universität

Forschung von nebenan: SCEUS Mai 2026

Forschung von nebenan widmet sich der Identität Europas.

Hat Europa eine Identität – und wenn ja welche?  Was hat diese mit Menschenrechten und Demokratie zu tun?
Die aktuelle Zeit der Wirrungen und Umbrüche überfordert viele. Multikrisen und die Transformationsprozesse rund um KI stiften Unsicherheit.  Alle Menschen und selbst die Spitzen der Europäischen Union sehnen sich nach Orientierung und Vertrauen. Bietet das Recht in dieser Phase noch Halt? Was kann es uns anbieten? Wie steht es um die Werte der Europäischen Union? Sind Menschenrechte noch salonfähig? Welche Bedeutung hat das für Österreich? Mit einer positiven menschenrechtsbeseelten Grundhaltung werden diese und weitere Fragen kritisch beantwortet.

Vortragender: Reinhard Klaushofer (Rechtswissenschaften)
Dienstag, 19.05.2026, 18:15-19:00 Uhr

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Salzburg Centre of European Union Studies, Mönchsberg 2 (Edmundsburg), 5020 Salzburg

Keine Anmeldung erforderlich

Das Center for Human-Computer Interaction der Universität Salzburg erforscht die vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und digitalen Technologien. Ein bunt gemischtes Team aus unterschiedlichen Fachbereichen arbeitet am HCI zusammen, um die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung aktiv mitzugestalten und zu untersuchen. Die Besucher:innen können sich bei einer Führung von der innovativen Forschung überzeugen.

Bei „Forschung von nebenan“ besuchen interessierte Menschen Wissens- und Forschungseinrichtungen in ihrem Stadtteil. In Zusammenarbeit mit dem BWS Itzling geht es dieses Mal bei drei Terminen in die Science City Itzling.

Anmeldung: BWS Itzling, E-Mail: bws.itzling@diakoniewerk.at, Tel: +43 662 455432
Treffpunkt: HOFER, Schillerstraße 25, 5020 Salzburg

Mit der Physik wirtschaften: Systemische Effizienz als Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit in unsicheren Zeiten

Geopolitische Konflikte, volatile Energiepreise und steigende fiskalische Belastungen legen die strukturellen Schwächen fossiler Energiesysteme offen. Viele europäische Volkswirtschaften – darunter Österreich – sind nach wie vor stark von importierten fossilen Energieträgern abhängig. Diese Abhängigkeit verursacht nicht nur hohe Treibhausgasemissionen, sondern auch erhebliche gesellschaftliche Kosten: wiederkehrende Inflationsschübe durch fossile Energiepreisschocks („Fossilflation“), milliardenschwere Kapitalabflüsse ins Ausland, geopolitische Verwundbarkeit sowie langfristige Umwelt- und Klimaschäden. Gleichzeitig steht die Klimapolitik unter politischem Druck: Instrumente wie die CO₂-Bepreisung oder der Emissionshandel werden zunehmend infrage gestellt, während kurzfristige Maßnahmen wie Steuersenkungen oder Preisdeckel diskutiert werden.

Aus Perspektive der ökologischen Ökonomie verfehlen solche Ansätze die eigentliche Herausforderung. Entscheidend ist nicht die kurzfristige Dämpfung von Preisen, sondern die strukturelle Transformation von Energie- und Produktionssystemen. Eine Wirtschaft, die stärker auf Elektrifizierung, erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft setzt, orientiert sich an physikalischen Realitäten und reduziert systemische Ineffizienzen. Investitionen in erneuerbare Energien erzeugen eine höhere inländische Wertschöpfung, verringern Importabhängigkeiten und stabilisieren die Preisentwicklung langfristig. Gleichzeitig können zirkuläre Produktionssysteme den Ressourcenverbrauch und damit die Exposition gegenüber globalen Rohstoffrisiken deutlich senken.

Stagl argumentiert, dass die Transformation zu erneuerbaren Energiesystemen und einer Kreislaufwirtschaft nicht nur klima- und umweltpolitisch notwendig ist, sondern auch eine zentrale industrie- und wirtschaftspolitische Strategie darstellt. In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und volatiler Rohstoffmärkte erhöht eine solche Transformation die Effizienz von Volkswirtschaften und damit ihre Resilienz, Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit. Statt kurzfristiger Preisinterventionen sind stabile institutionelle Rahmenbedingungen, konsistente CO₂-Preissignale und der Abbau klimaschädlicher Subventionen erforderlich. Nur so lässt sich eine Wirtschaftsweise etablieren, die langfristig mit der Physik und der Natur im Einklang steht und dadurch ökonomisch erfolgreicher ist.

Vortragende: Sigrid Stagl (WU Wien)
Dienstag, 09.06.2026, 18:15-19:00 Uhr

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Salzburg Centre of European Union Studies, Mönchsberg 2 (Edmundsburg), 5020 Salzburg

Keine Anmeldung erforderlich!