Etwas nicht Alltäglich gab es vergangene Woche von Donnerstag, 18. bis Samstag, 20. Mai: Sieben Archive in der Stadt öffneten ihre Depots, lüfteten ihre Geheimnisse und ließen viele interessierte BesucherInnen daran teilhaben.

Wie vermessen Satelliten die Erde? Was passiert, wenn ich meinen Finger in flüssigen Stickstoff stecke? Was kann ich aus dem Vibrationsmotor eines Handys und einer Zahnbürste bauen?

So sah das Pegasus-Zimmer noch nie aus: Mehr als 300 Bücher, Zeitschriften, Kisten voller CDs, DVDs und Schallplatten sowie Sitzgelegenheiten schmücken den Raum. Der Wissensmonat Mai verwandelt das Pegasus-Zimmer in ein gemütliches Lesezimmer.

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Gestern wurde aufgezeigt, dass das STADTWERK in Lehen das Zentrum für Gesundheit und Life Science ist. In den Räumlichkeiten der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität gab es unterschiedliche Stationen zum Entdecken und Mitmachen.

Mit den Maker Days und Salzburgs erster Mini Maker Faire ist der Wissensmonat am vergangenen Wochenende fulminant gestartet. 800 große wie kleine Bastlerinnen strömten am Samstag in die TriBühne Lehen und ließen sich das Festival für Innovation, Design und Kreativität nicht entgehen.

Wer jetzt denkt der Wissensmonat ist nur was für Gscheidwaschln und Oberstreber liegt komplett falsch! Unser großes Ziel bei der Zusammenstellung des Programms war es, Wissen allen zugänglich zu machen. Dabei sprechen wir auch gezielt Kinder und Jugendliche an. Schließlich liegt die Zukunft der Wissensstadt in ihren Händen.

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Schon gewusst,

  • … dass es in Salzburg eine Biologin gibt, nach der bereits eine Tierart benannt ist?
  • … dass man im iDEAS:lab in einer Sandkiste ganze Landschaften formen und Wettergott spielen kann?
  • … dass die Salzburger Computerwissenschaftler*innen mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA zusammenarbeiten?
  • … der Restaurator aus dem Stadtarchiv sein Know-how in ein wichtiges Restaurierungsprojekt in der weltberühmten Bibliothek im Stift Admont einbrachte?
  • … dass Radfahren mit verkehrtem Lenker viel schwieriger ist als es aussieht?
  • … dass Salzburger*innen wie du und ich bei Citizen Science Projekten auch mal „Wissensschaftler*in“ sein können?
  • … dass eine 3 cm hohe Kante für Menschen im Rollstuhl eine unüberwindbare Hürde darstellt?
  • … dass Christian Doppler aus einer Steinmetz-Familie stammt?
  • … dass das Archiv St. Peter zu den ältesten in ganz Österreich zählt?
  • … dass die Fassade des neuen Laborgebäudes der Uni Salzburg in Itzling eine Fläche von 4.045 m² hat?
  • … dass jede Kamera individuelle Spuren in Bildern hinterlässt?
  • … dass bei den Grabungen durch Baustellen Sichtfenster in die römische Stadt Salzburg-Iuvavum entstehen?
  • … dass Salzburger Forscher gemeinsam mit Schüler*innen die fluoreszierende Farbe von Quallen im Labor entwickelt haben und man damit wunderbar leuchtende Bilder malen kann?
  • … dass die Uni Mozarteum ein Raum-Labor im leerstehende Barockmuseum im Mirabellgarten hat?
  • … dass das Salzburger Landesarchiv über den einzigen Alterungsofen verfügt, mit dem man Papier künstlich 100 Jahre altern lassen kann?
  • … dass Roboter, 3D-drucken und Drohnen längst nicht mehr Zukunftsvisionen sind, sondern für viele Salzburger*innen zur täglichen Arbeit gehören?

Noch nicht? Na dann nix wie hin zum Wissensmonat.

Seit der ersten Einladungsmail an zahlreiche Wissens- und Bildungseinrichtungen im November wurden viel organisiert, koordiniert, telefoniert und geschrieben und nun, ein halbes Jahr später, ist es endlich fertig: unser Programm für den Wissensmonat Mai. 

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Für diejenigen, die tagtäglich lehren, lernen und sich neues Wissen aneignen haben wir ein besonderes Programm gemacht. Gemeinsam mit vielen PartnerInnen haben wir ein Schulprogramm zusammengestellt, das SchülerInnen verschiedener Schulstufen anspricht. Das interaktive Angebot zeigt leicht verständlich woran in den Salzburger Wissens- und Bildungseinrichtungen gearbeitet wird, weckt die Neugierde und lädt zum Mitmachen ein.

Gemeinsames Entdecken und Erleben werden dabei groß geschrieben!

  • Einblicke in Wissenseinrichtungen und ihre Arbeit
  • Erklärungen und Informationen von ExpertInnen
  • Versuche, Experimente nicht nur hautnah erleben, sondern selbst mitgestalten
  • Kennenlernen unterschiedlicher Fachrichtungen und Entdecken neuer Berufsbilder

Am 5. Mai dreht sich am STADTWERK alles um Neurowissenschaften, Life Science, Gesundheit, Medizin, Kunst und Erwachsenenbildung.

Am 12. Mai bietet die Science City Itzling Einblicke in Geoinformatik, Making, 3D-Druck, Flugsimulator, neue Technologien sowie Physik und Chemie.

 

Hier können Sie sich das komplette Schüler*innen-Programm downloaden.

 

Darüber hinaus gibt es vielseitige Workshop-Angebote: Hilfe bei der Literaturrecherche für die VWA, Kreativwerden bei den Maker Days, Leben und Werk von Stefan Zweig oder der Workshop „Neue Dimensionen entdecken“ speziell für Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren.

Außerdem sind Sie alle herzlich eingeladen, beim Kreativwettbewerb zum Doppler-Effekt mitzumachen!

Bitte um Anmeldung bis 28. April 2017 direkt an die jeweilige Kontaktperson.
Bitte nennen Sie bei Ihrer Anmeldung Anzahl, Alter und Schulstufe der SchülerInnen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren SchülerInnen eine spannende Zeit, 
viel Neugierde und Freude beim Erkunden der Wissensstadt!

Das Team der Wissensstadt Salzburg