Beiträge

Ready for take-off heißt es bei der nächsten Campustour durch die Science City Itzling. Am 18. Oktober gibt die Forschungsgruppe Aerospace Research am Fachbereich Computerwissenschaften Einblick in ihre Arbeit und zeigt ihre Flugsimulatoren. Alle Interessierten dürfen sich ins Cockpit einer Kleinmaschine wagen und Kurs auf den Flughafen Innsbruck nehmen.

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Führen technologische Innovationen gleichzeitig auch zu einem besseren Leben? Das war das Thema des diesjährigen Science meets Fiction Festivals, das am vergangenen Freitag, 4. Oktober mit rund 600 Besucher*innen zu Ende ging. Das Motto „High Tech & Low Life“ zog sich durch alle Veranstaltungsformate, die Ergebnisse aus der Forschung und fiktionale Zukunftsvisionen in Beziehung zueinander setzten.

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Kreative, junge Gründer*innen, Technik-Affine, Studierende, Forscher*innen und Lehrende gehen täglich in der Science City Itzling ein und aus. Doch die Itzlinger*innen wissen nur wenig über den Hotspot für Ausbildung, Forschung und Entwicklung in ihrer Nachbarschaft. Ein neues Format soll diesem Umstand nun Abhilfe schaffen. Weiterlesen

In welchen Bereichen übertrifft die Gegenwart die Zukunftsvisionen der Vergangenheit? Was sind wahrscheinliche, was wären wünschenswerte Entwicklungen? Was wird auf absehbare Zeit Fiktion bleiben? Um diesen Fragen nachzugehen, gibt es Kinofilme, gesellschaftskritische und technologiebezogene Vorträge, Diskussionsveranstaltungen, eine Ausstellung und Workshops.  Weiterlesen

Isolde Schiffermüller ist nach Salzburg gekommen, um hier in noch unbekannten Manuskripten und Typoskripten von Stefan Zweig zu recherchieren und eine Auswahl für ihr nächstes Forschungsprojekt zu treffen. Als Veroneserin mit Tiroler Wurzeln liegt ihr die Vermittlung Zweigs nach Italien am Herzen. Was sie zu finden hofft, hat uns die Stefan-Zweig-Stipendiatin bei Kipferl und Tee erzählt.  Weiterlesen

Auf eine Reise in die Forschungswelt luden gestern Mittwoch, 15. Mai 2019, sieben Einrichtungen am Standort Science City Itzling. 240 Schüler*innen zwischen 12 und 16 Jahren aus städtischen Schulen sind gekommen, um bei zwei Workshops tiefer in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einzutauchen.  Weiterlesen

„Hast du die Leidenschaft?“ Diese Frage stellt Yener Bayramoglu allen, die eine wissenschaftliche Karriere einschlagen wollen. Es braucht Geduld, Durchhaltevermögen und eine große Passion, denn eine wissenschaftliche Laufbahn kann ein langwieriger Weg sein. Dennoch kann sich Bayramoglu keinen anderen vorstellen. Der junge Kommunikationswissenschaftler aus Berlin mit türkischen Wurzeln ist der aktuelle Scientist in Residence in der Wissensstadt Salzburg.

Dass Yener Bayramoglu in die Forschung gegangen ist, ist für ihn ganz selbstverständlich. „Ich weiß nicht, was ich sonst gemacht hätte“, gesteht der Kommunikationswissenschaftler, „Ich genieße es zu lesen, zu recherchieren und zu forschen, ich liebe es mich intensiv mit einer Fragestellung auseinanderzusetzen. Wenn ich an einem Thema arbeite, dann fühlt es sich für mich auch nicht wie Arbeit an.“

Vor neun Jahren ist Yener Bayramoglu nach seinem Bachelor- und Masterstudium in Istanbul nach Berlin gekommen. Deutsch hat er bereits in der Schule gelernt. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt er sich intensiv mit Gender Studies, im Besonderen mit Queer Studies. Dabei wird untersucht wie Identitäten durch soziale und kulturelle Prozesse konstruiert werden und welche Effekte dadurch ausgelöst werden. „Wissenschaft ist immer auch politisch“, sagt der Forscher, der sich auch mit queerem Aktionismus auseinandersetzt und hinterfragt, wie dieser in autoritären Zeiten existieren kann.

Queere Migration als persönliches Forschungsinteresse

Inspiriert von seinem eigenen Umfeld widmet Bayramoglu sich in seiner Forschung auch queeren Migrant*innen. Denn: „LSBTIQ+[1] kennen nicht nur Homophobie, sie werden auch mit Rassismus konfrontiert. Dieser Aspekt wird in der Forschung bisher noch sehr wenig beachtet“. Generell findet er, dass Queer-Forschung in vielen Disziplinen zu wenig Beachtung findet.

Durch die Tatsache, dass Bayramoglu Türke ist, erhält seine Arbeit zusätzliche Brisanz. In seinem Heimatland wäre eine Forschung, wie er sie aktuell in Deutschland macht, nicht möglich. „Das Thema würde nicht ernst genommen werden und es würde daher auch keine Finanzierung zustande kommen“, erzählt er.

Queere (Un-)Sichtbarkeiten

Für seine Dissertation hat er die Repräsentationen von queeren Personen in türkischen und deutschen Boulevardmedien verglichen. Dabei hat er festgestellt, dass es keine großen Unterschiede zwischen den beiden Ländern gibt. „Der Boulevard hat seit jeher ein großes Interesse an allem Normabweichenden, durch die Präsentation von queeren Personen in den Medien entsteht aber auch wieder eine gewisse Normalisierung“, berichtet Bayramoglu von seinen Ergebnissen, die auch als Buch erschienen sind.

Im Februar hat ihn seine Forschungsreise nach Salzburg geführt, wo er sich mit den Gender-Expert*innen am gendup der Uni Salzburg austauscht. Yener Bayramoglu verbringt viel Zeit in der Bibliothek im Unipark, wo er an seinem nächsten Vortrag arbeitet, den er demnächst in New York halten wird. Auch wegen besonderer Gelegenheiten wie dieser, liebt er seine Arbeit.

 

[1] Unter der Abkürzung LSBTIQ+ werden lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen zusammengefasst. Der Stern * am Ende soll darauf hinweisen, dass manche Menschen ihre Geschlechtsidentität nicht ausschließlich auf einen Begriff festlegen.

 

 

Drei Fragen an Yener Bayramoglu

An der Alice Salomon Hochschule arbeiten Sie am Projekt CILIA-LGBTIQ+. Was wird dabei untersucht?

In vier Regionen Europas – Schottland, England, Deutschland und Portugal – werden Ungleichheitserfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queer untersucht. Ziel ist es, zu erforschen, wie Lebensverläufe von LSBTIQ+ durch Diskriminierung beeinflusst werden. Es werden je zwanzig Interviews mit Jugendlichen, Menschen im Erwachsenenalter und älteren Personen geführt. Die Ergebnisse werden zeigen, welche Auswirkungen Diskriminierung auf die unterschiedlichen Lebensphasen hat. Außerdem wird man sehen, wie Diskriminierung Biographien und Entscheidungen einer Person beeinflusst und welche Rolle der Zeitpunkt im Leben spielt. Besonders spannend ist das im Regionenvergleich.

Wie haben Sie vom Gender Studies-Stipendium in Salzburg erfahren?

Ich wurde eingeladen, mich auf das Stipendium zu bewerben und habe sofort die Chance ergriffen. Ich finde es super, mich hier zu vernetzen und mit anderen Kolleg*innen auszutauschen. Die Residency könnte auch länger dauern, ich fühle mich sehr wohl hier.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem gendup an der Uni Salzburg?

Ich durfte bereits am 5. März einen Vortrag im Rahmen des Gender Forschungstags halten. Das gendup hilft mir, in Salzburg neue Kontakte zu knüpfen. Ich habe bereits viele Kolleg*innen vom Fachbereich Kommunikationswissenschaft kennengelernt, woraus sich wieder neue Kooperationen ergeben. Im November werde ich wieder nach Salzburg kommen, ich bin zu einem Vortrag eingeladen.

 

Wissensstadt Salzburg SIR

Yener Bayramoglu (c) Wissensstadt Salzburg/Kraxberger

Zur Person

Yener Bayramoglu wurde 1984 in Istanbul geboren, wo er Medien- und Kommunikationswissenschaft studierte. Er promovierte an der Freien Universität Berlin, heute ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Alice Salomon Hochschule. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen queere Medienforschung, Cultural Studies, Migration, Temporalitäten und die Geschichte der Sexualität in der Türkei und Deutschland. Bayramoglu ist Autor des Buchs „Queere (Un-)Sichtbarkeiten“. Demnächst fliegt er nach New York, wo er bei der Konferenz „Sexuality and Borders“ einen Vortrag über die türkische Gesundheitspolitik während der Aidskrise der 1980er Jahre hält.

 

 

 

 

„MINTeinander mehr entdecken“ geht in die Verlängerung: „Die Workshops haben voll eingeschlagen, daher wird das Programm bis zum Sommer fortgesetzt“, freut sich Bürgermeister Harald Preuner.

Seit Oktober forschen und experimentieren Kinder und Jugendliche zwei Mal im Monat in der Stadt:Bibliothek. Ohne Zwang und ganz spielerisch werden so wichtige Kenntnisse in Naturwissenschaften und Technik vermittelt.

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Micaela Latini ist die erste Literaturwissenschaftlerin und die erste Italienerin, die je das Robert-Jungk-Stipendium erhalten hat. Zwei Monate verbrachte sie in Salzburg und begab sich auf eine besondere Spurensuche. Anfang Jänner präsentierte sie die Ergebnisse ihres Forschungsaufenthalts in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen.

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Science City heißt der Wissens- und Innovationscluster an der Schillerstraße im Stadtteil Itzling. Neben den vielen Bildungs- und Forschungseinrichtungen im Techno-Z sind auch Fachbereiche der Universität Salzburg dort angesiedelt.

Veranstaltungen

Haben Sie gewusst, dass in Itzling viele Wissenschaftler*innen arbeiten? Vier Fachbereiche der Universität Salzburg betreiben am Standort Science City Itzling Spitzenforschung, gleich hier in der Nachbarschaft.

Sagen Sie Hallo zu den Forscher*innen

Wir laden zu vier Spaziergängen durch die Science City Itzling. Dort besuchen wir die Wissenschaftler*innen, die uns ihr Spezialgebiet zeigen. Wir lernen Roboter kennen, machen Versuche im Labor, übernehmen das Steuer eines Flugzeugs und sehen die Welt von oben.

Hinkommen, mitmachen und staunen!

Zentraler Treffpunkt: HOFER, Schillerstraße 25

Digitale Erde – Woher kennt mein Handy den Weg?
6. Dezember 2019, 15 bis 17 Uhr
Fachbereich Geoinformatik

 

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit mit dem ABZ – Haus für Möglichkeiten, der Universität Salzburg und dem Netzwerk Itzling.

Haben Sie gewusst, dass in Itzling viele Wissenschaftler*innen arbeiten? Vier Fachbereiche der Universität Salzburg betreiben am Standort Science City Itzling Spitzenforschung, gleich hier in der Nachbarschaft.

Sagen Sie Hallo zu den Forscher*innen

Wir laden zu vier Spaziergängen durch die Science City Itzling. Dort besuchen wir die Wissenschaftler*innen, die uns ihr Spezialgebiet zeigen. Wir lernen Roboter kennen, machen Versuche im Labor, übernehmen das Steuer eines Flugzeugs und sehen die Welt von oben.

Hinkommen, mitmachen und staunen!

Zentraler Treffpunkt: HOFER, Schillerstraße 25

Vom Molekül zum Material – Wie entsteht ein neuer Werkstoff?
22. November 2019, 15 bis 17 Uhr
Fachbereich Chemie und Physik der Materialien

 

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit mit dem ABZ – Haus für Möglichkeiten, der Universität Salzburg und dem Netzwerk Itzling.