Die Salzburger Archive, Bibliotheken und Museen setzen ein gemeinsames Zeichen für den Schutz des kulturellen Erbes der Stadt und des Landes Salzburg. Mit der „Salzburger Deklaration der Archive, Bibliotheken und Museen zur Sicherung des Kulturguts in den jeweiligen Institutionen“ bekennen sich zentrale Gedächtniseinrichtungen zu enger Zusammenarbeit, fachlichem Austausch und gegenseitiger Unterstützung im Schadensfall. Weiterlesen
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Von 8. bis 12. Juni 2026 laden die Tage der Archive wieder zu besonderen Einblicken in Salzburgs Archivlandschaft ein. Unter dem Motto „kunst*voll“ zeigen 18 Archive in der Stadt Salzburg, wie viel künstlerisches, historisches und gesellschaftliches Wissen in ihren Beständen steckt. Insgesamt warten rund 40 Programmpunkte auf die Besucher – von Führungen und Workshops über Präsentationen und Ausstellungen bis hin zu exklusiven Einblicken in Depots, Sammlungen und Werkstätten. Weiterlesen
Von 2. bis 7. Juni 2025 fanden die Tage der Archive statt. 17 Einrichtungen gestalteten ein umfassendes Programm mit über 40 Veranstaltungen – Workshops, Vorträgen, Präsentationen, Führungen und mehr. Das diesjährige Motto lautete „Wende*punkte“, welches jedes Archiv individuell interpretierte. So standen vor allem Erfindungen, Entdeckungen, Entscheidungen und Handlungen im Fokus, die die Gesellschaft maßgeblich geprägt und beeinflusst haben.
Als Maria Theresia Spängler 1755 die ersten ungelenken Einträge in das Hauß=Uncosten Conto Biechl ihres Mannes machte, setzte sie eine bereits 22-jährige Tradition fort. Seit 1733 trug die Familie Spängler Denare, Kreuzer und Gulden fein säuberlich in ein Ausgabenbuch ein. Was damals vielleicht etwas pingelig war, eröffnet heute tiefe Einblicke in den barocken Alltag. Dank eines neuen Projekts von Uni Salzburg und Stadtarchiv, sind die Spängler Haushaltsbücher ein gelungenes Beispiel für Wissenskommunikation.
Die Tage der Archive finden heuer in einer besonderen Ausgabe statt: Fünfzehn Einrichtungen setzen ein digitales Zeichen und rücken ihr Online-Angebot in den Fokus. Themenspezifische Plattformen und Datenbanken vermitteln das Wissen aus den Einrichtungen und machen es im Netz frei zugänglich. Weiterlesen
Seit mehr als 200 Jahren bringen Schauspiel, Oper und Ballett Leben auf die Bühne des Salzburger Landestheaters. Die Familie Mozart war hier Stammgast, Max Reinhardt begann in diesem Haus seine Karriere, ihm folgten zahlreiche prominente Künstler*innen. Eine Archivarin arbeitet die Geschichte(n) des Landestheaters auf, die Besucher*innen vor und hinter den Vorhang führen.
Das Eliette und Herbert von Karajan Institut verwaltet den Nachlass des Stardirigenten in einem umfangreichen Archiv an audiovisuellen Medien: Live- sowie Studioaufnahmen, Konzertaufzeichnungen und Fotos. Ganz im Sinne des Maestros werden moderne Technologien in der Musik gefördert und junge Musikschaffende unterstützt.
In der Bibliothek des Uniparks verbirgt sich ein besonderes Archiv. Vorbei an der gemütlichen Lesetreppe führt eine Tür ins Derra de Moroda Tanzarchiv, das zu den international bekanntesten und umfangreichsten Sammlungen zählt. Tanzen ist Bewegung, Ausdruck, Körperarbeit – doch wie lässt sich Tanz archivieren?
Seit sage und schreibe 528 Jahren wird in Salzburg Bier gebraut. Der Weg vom „Haus Bey der Stiegen“ zur größten Privatbrauerei Österreichs ist ein langer, ereignisreicher. Davon erzählt das Firmenarchiv von Stiegl.
Fünf Tage, elf Archive, 40 Events und mehr als 800 Besucher*innen – so lässt sich die erfreuliche Bilanz der dritten Tage der Archive in der Stadt Salzburg zusammenfassen. Weiterlesen
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